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Teeanbaugebiete der Welt

Die wichtigsten Teeanbaugebiete der Welt - ein Überblick

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Auch wenn sich Legenden um die „Entdeckung“ des Tees als Getränk ranken, China ist unbestritten das Land der Tee-Entdecker. Vermutlich vor etwa 5000 Jahren fand man dort heraus, dass Teeblätter und heißes Wasser eine köstliche Mischung ergeben. So begann der Siegeszug unseres Lieblingsgetränks. Heute wird Tee vor allem in Asien angebaut. Darüber hinaus haben sich viele weitere Länder rund um den Erdball zu wichtigen Teeanbauländern entwickelt. Diese stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.

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Wo wird Tee angebaut?

Teegärten finden Sie heute auf nahezu jedem Kontinent - kleine feine Familienbetriebe mit besonders hochwertigen Tees und außergewöhnlicher Qualität, Teegärten, die mehr für den Eigenbedarf produzieren und große Teegärten für die Massenproduktion. Überall dort, wo geeignetes Klima herrscht, kann Tee angebaut werden, sogar in Australien, genauer in Queensland. Allerdings wird Tee dort in so kleinen Mengen produziert, dass es zum Exportieren nicht ausreicht. In Südostasien jedoch wird seit Jahrhunderten, sogar Jahrtausenden der meiste Tee geerntet. Welche Länder zu den wichtigsten Teeanbauregionen zählen, erfahren Sie weiter unten.

Wo wächst Tee am besten?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort, denn es kommt auf den Verwendungszweck des Tees und die Qualität an, die erreicht werden soll. Grundsätzlich benötigen Teepflanzen Wärme am Tag und Abkühlung bei Nacht, eine höhere Luftfeuchtigkeit und idealer Weise höhere Lagen. Deshalb sind die meisten Teegärten in Südostasien zu finden. Am besten wächst Tee dort, wo die Mitarbeiter in den Teegärten sich mit Sorgfalt und Leidenschaft um die Pflanzen, die Ernte und die anschließende Weiterverarbeitung kümmern. Und das kann auch Deutschland oder Schottland sein (siehe oben).

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Woher kommt der beste Tee?

Das lässt sich natürlich genauso wenig sagen. Was der "beste Tee" ist, ist schließlich Geschmackssache. Doch es gibt – wie bei vielen hochwertigen Lebensmitteln - auch in diesem Bereich renommierte Jurys, die die besten Teequalitäten prämieren. Wir sprechen von hochwertigem Tee, wenn er unter idealen Anbaubedingungen angebaut wird, wenn die Teeblätter - zwei Blättchen, eine Blattknospe - per Hand geerntet werden und Reifung, eventuelle Oxidation und Trocknung der gewünschten Teesorte entsprechen. Beim Tee-Handels-Kontor Bremen arbeiten wir nur mit Teegärten zusammen, die die Liebe zum Tee genauso verinnerlicht haben wie wir. Wo vom Anbau bis zur Verarbeitung mit großer Sorgfalt gearbeitet wird. Die besten Tees kommen nach Meinung vieler Teefreunde aus den bekannten Anbaugebieten in China, Indien und Japan. Und doch wurde 2015 ein schottischer Tee auf einer Pariser Fachmesse zum besten Tee der Welt gekürt. Überraschungen gibt es auch in der Teebranche immer wieder.

Wo wird Tee in Europa angebaut?

Es gibt immer wieder Versuche, Tee in Europa anzubauen. Aufgrund des Klimas gestaltet sich dies jedoch schwierig. Tatsächlich gibt es Teegärten auf der mitten im Atlantik, weitab vom Festland gelegenen Vulkaninsel Sao Miguel, einer zu Portugal gehörenden Azoreninsel. Durch die besondere Lage unterscheidet sich das dortige Klima glücklicherweise sehr vom typisch mitteleuropäischen. Hin und wieder versuchen Teeliebhaber, auch in Mitteleuropa in kleinen Teegärten witterungsbeständige Teesorten zu ziehen, beispielsweise in Schottland (siehe oben), Großbritannien oder auch Deutschland. Oftmals sind es Weinberglagen, in denen Platz für diese-Tee-Experimente geschaffen wird, und manchmal gelingen sie sogar.

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Welche sind die wichtigsten Teeanbaugebiete der Welt?

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China

China ist die älteste Teeregion der Welt. Seit vermutlich gut 5000 Jahren wird dort Tee getrunken. Der professionelle Anbau von Teepflanzen begann allerdings erst vor etwa 1700 Jahren. Vorher wurde Tee aus Wildpflanzen zubereitet. Außerdem ist China das mit Abstand größte Teeanbauland der Welt. Vor allem grüner Tee wird in China produziert (fast 75 Prozent der Produktion), allerdings zum größten Teil auch getrunken. Schwarzer Tee wiederum wird fast vollständig exportiert.

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Indien

In relativ kurzer Zeit - knapp 200 Jahren - hat sich Indien zum zweitgrößten Teeproduzenten der Welt entwickelt. Die Briten wollten in Indien den chinesischen Teehändlern Konkurrenz machen, geschafft haben sie es jedoch global gesehen nicht ganz. Doch bei schwarzem Tee ist Indien unangefochten die Nummer eins, vor allem mit den wahrscheinlich bekanntesten Teesorten Assam und Darjeeling aus den gleichnamigen Provinzen.

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Kenia

Tee aus Afrika? Aber sicher! Das ostafrikanische Land ist tatsächlich der größte Teeexporteur der Welt: 95 Prozent der Ernte werden in die ganze Welt verkauft. Doch die Qualität lässt sich mit chinesischem oder japanischem Tee nicht vergleichen. Obwohl 80 Prozent der Teegärten Familienbetriebe sind, setzt man hier meist auf die sogenannte CTC-Methode. Die Teeblätter werden dabei maschinell zerdrückt (crush), zerteilt (tear) und anschließend gerollt (curl). Diese Verarbeitungsmethode ist deutlich schneller als die traditionell orthodoxe, führt jedoch zu einer starken Zerkleinerung der Teeblätter, was der Qualität des Tees nicht guttut. Glücklicherweise gibt es noch Teegärten, die nach dem klassischen Verfahren ihre Tees produzieren. Keniatee ist würzig und kräftig und erinnert manchmal ein wenig an Zitrone.

  • Anbaufläche gesamt: ca. 240.000 Hektar
  • Besonderheit: höchste Teegärten der Welt (1.500 – 2.700 m)
  • Teesorten: schwarzer Tee
  • Bekannteste Teeregionen: Kericho, Limuro-Kiambu, Meru, Nandi, Nyeri
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Sri Lanka

Ein weiterer, besonders beliebter schwarzer Tee ist Ceylontee, der aus Sri Lanka (früher Ceylon) kommt. Er ist heute noch wichtigster Bestandteil der berühmten English-Breakfast-Tees. Auch hier begann der Teeanbau Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Briten. Vorher wurde in Sri Lanka vornehmlich Kaffee angebaut. Die Anbauflächen für Tee sind international gesehen die viertgrößten, und im Gegensatz zu China oder Japan wird nahezu die gesamte Produktion aus Sri Lanka in die ganze Welt exportiert.

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Japan

Eine weitere große Teenation mit einer altehrwürdigen Kultur ist neben China das Land der aufgehenden Sonne, Japan. Bezogen auf die Fläche liegt Japan auf Platz zehn, doch dank Matcha und Sencha und den weltberühmten Teezeremonien gehört Japan zu den wichtigsten Teeländern der Welt. Japan exportiert übrigens nicht einmal zwei Prozent seiner Produktion - deshalb ist japanischer Tee in anderen Teilen der Welt äußerst begehrt. Die hohe Qualität des Tees spielt da verständlicherweise eine ziemlich große Rolle.

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